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Schwung für bahnbrechendes Krypto-Gesetz: Zweiparteieninitiative kämpft gegen Widerstände im Kongress

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Robert Hayes
vor 5 Tagen7 Min. Lesezeit
WASHINGTON – Eine bedeutende, parteiübergreifende Anstrengung zur Schaffung eines umfassenden regulatorischen Rahmens für die digitale Vermögensbranche in den Vereinigten Staaten gewinnt auf dem Kapitolshügel an Dynamik, steht jedoch einem gefährlichen Weg durch einen gespaltenen Kongress und einen vollen legislativen Kalender gegenüber. Befürworter argumentieren, dass die Verabschiedung bahnbrechender Gesetzgebung, die oft unter dem Schirm der Schaffung von „Klarheit“ steht, für die Festigung der amerikanischen Führung in der Finanztechnologie, den Schutz der Verbraucher und die Beendigung der regulatorischen Unklarheit, die den Sektor seit Jahren plagt, unerlässlich ist.Eingefahrene politische Gräben und konkurrierende nationale Prioritäten drohen jedoch, die Initiative zu torpedieren, wodurch die Zukunft von Krypto in den USA im Ungleichgewicht hängt. Der Vorstoß für klare Regeln folgt auf jahrelange eine umstrittene „Regulierung durch Durchsetzung“-Strategie, die hauptsächlich von der Securities and Exchange Commission (SEC) angeführt wurde.Die aktuelle Rechtslandschaft ist ein verwirrendes Flickwerk, das digitale Vermögensunternehmen zwingt, widersprüchliche Anleitungen von verschiedenen Behörden, darunter die SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), zu beachten. Diese Unsicherheit hat zu aufsehenerregenden Klagen gegen wichtige Branchenakteure wie Coinbase und Ripple geführt, was zu einer Abschreckung von Innovationen führte und einige Unternehmen Berichten zufolge in krypto-freundlichere Gerichtsbarkeiten im Ausland trieb.Der Kern der Debatte dreht sich um eine grundlegende Frage: Sind die meisten digitalen Vermögenswerte Wertpapiere, die den strengen Offenlegungsvorschriften der SEC unterliegen, oder sind es Rohstoffe, die unter die Zuständigkeit der CFTC fallen würden? An der Spitze der legislativen Offensive stehen mehrere wichtige Vorschläge, allen voran der Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act (FIT21). Dieses Gesetz, das das Repräsentantenhaus mit überraschender parteiübergreifender Unterstützung verabschiedet hat, zielt darauf ab, klare Zuständigkeitsgrenzen zu schaffen, wobei die CFTC die primäre Aufsicht über digitale Rohstoffe erhält und digitale Wertpapiere bei der SEC belässt.Eine weitere grundlegende Anstrengung ist der von den Senatorinnen Cynthia Lummis (R-WY) und Kirsten Gillibrand (D-NY) vorgeschlagene Rahmen, der alles von der Ausgabe von Stablecoins und dem Verbraucherschutz bis hin zur steuerlichen Behandlung digitaler Vermögenswerte abdeckt. Diese Gesetzentwürfe sollen ein maßgeschneidertes Regulierungsregime schaffen, das die einzigartige Natur der Blockchain-Technologie anerkennt, anstatt sie in rechtliche Rahmenbedingungen zu zwingen, die für das traditionelle Finanzwesen vor fast einem Jahrhundert entwickelt wurden.Die Koalition, die diesen legislativen Vorstoß unterstützt, ist breit gefächert und umfasst nicht nur Krypto-native Unternehmen und Risikokapitalgeber, sondern auch eine wachsende Zahl von Mainstream-Finanzinstituten und Interessengruppen. Sie argumentieren, dass ein klarer Rahmen Investitionen freisetzen, verantwortungsvolle Innovationen fördern und robuste Verbraucherschutzmaßnahmen bieten würde, die derzeit fehlen.Der Widerstand bleibt jedoch beträchtlich. Eine mächtige Gruppe von Gesetzgebern, angeführt von Persönlichkeiten wie Senatorin Elizabeth Warren (D-MA), sowie SEC-Vorsitzender Gary Gensler, argumentieren, dass die bestehenden Wertpapiergesetze für die Kontrolle der Krypto-Industrie ausreichend seien.Sie betrachten den Sektor als voller Betrug und Risiken und argumentieren, dass neue Gesetzgebung die Anlegerschutzmaßnahmen schwächen und einen volatilen und spekulativen Markt legitimieren könnte. Trotz der Verabschiedung von FIT21 im Repräsentantenhaus sind die Aussichten des Gesetzes im Senat alles andere als sicher.Der Senat hat seine eigenen legislativen Prioritäten, und die Führung der Kammer hat sich noch nicht verpflichtet, über ein umfassendes Krypto-Gesetz abstimmen zu lassen. Mit der Intensivierung des Präsidentschaftswahlkampfes und der zunehmenden politischen Polarisierung schließt sich das Fenster für die Verabschiedung komplexer, parteiübergreifender Gesetzgebung schnell.Jede Verzögerung könnte die Debatte in den nächsten Kongress verschieben, was die Gesetzgeber zwingen würde, den gesamten Prozess unter einer potenziell anderen politischen Ausrichtung neu zu beginnen. Die Einsätze gehen weit über die Krypto-Industrie selbst hinaus.Befürworter warnen davor, dass eine fortgesetzte regulatorische Untätigkeit die Zukunft von Web3 und die nächste Generation des Internets an andere Nationen in Europa und Asien abgeben könnte, die schnell eigene klare Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte umsetzen. Für die Vereinigten Staaten stellt sich nicht nur die Frage, wie Kryptowährungen reguliert werden sollen, sondern ob sie ein Umfeld schaffen, das es ihr ermöglicht, an der Spitze der globalen Finanzinnovation zu bleiben. Während die legislative Uhr abläuft, steigt der Druck auf den Kongress, eine Antwort zu geben.
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