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Zwei Tote, fünf Verletzte bei Schießerei auf Food-Festival im Seattle Center; Fahndung läuft
EM
Emma Wilson
vor 4 Wochen
Eine gewalttätige Schießerei ereignete sich am Sonntagabend auf einem belebten Food-Festival im Seattle Center, bei der zwei Menschen starben und fünf weitere verletzt wurden. Der Angriff versetzte panische Besucher in Deckung, als in der Nähe des International Fountain, wo Tausende zum jährlichen Bite of Seattle-Event versammelt waren, Schüsse fielen. Die Polizei hat eine intensive Fahndung nach mindestens einem Verdächtigen eingeleitet, der inmitten des Chaos vom Tatort floh, und die Behörden rufen die Öffentlichkeit auf, sich mit jeglichen Informationen zu melden.Laut dem Seattle Police Department reagierten Beamte kurz nach 19 Uhr auf mehrere Notrufe wegen Schüssen. Bei ihrer Ankunft fanden sie sieben Opfer mit Schusswunden. Zwei Opfer, ein 34-jähriger Mann und eine 28-jährige Frau, wurden noch am Tatort für tot erklärt. Die fünf Verletzten, im Alter von 19 bis 45 Jahren, wurden in das Harborview Medical Center gebracht, wo drei weiterhin in kritischem Zustand und zwei in stabilem Zustand sind. Die Polizei hat noch kein Motiv bekannt gegeben, aber Ermittler untersuchen Überwachungsvideos und befragen Zeugen, um den oder die Schützen zu identifizieren.Das Bite of Seattle, ein dreitägiges Festival, das jährlich über 600.000 Besucher anzieht, wurde nach dem Vorfall sofort geschlossen. Die Organisatoren des Festivals äußerten sich schockiert und bestürzt und erklärten in einer Pressemitteilung, dass sie uneingeschränkt mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren. Der Bürgermeister von Seattle, Bruce Harrell, sprach am späten Sonntagabend vor den Medien und nannte die Schießerei „einen sinnlosen Akt der Gewalt, der in unserer Stadt keinen Platz hat“. Er kündigte eine erhöhte Polizeipräsenz an öffentlichen Orten an und versprach Ressourcen zur Unterstützung der Familien der Opfer und der gesamten Gemeinschaft.Diese Tragödie reiht sich in eine besorgniserregende Serie von Massenerschießungen bei öffentlichen Veranstaltungen in den Vereinigten Staaten ein. Laut dem Gun Violence Archive gab es in diesem Jahr bereits mehr als 350 Massenerschießungen im Land, mit Vorfällen an Schulen, Kirchen, Einkaufszentren und nun auch Food-Festivals. Die Schießerei im Seattle Center ist die tödlichste in der Stadt seit einem Angriff im Jahr 2022 an einer Bushaltestelle in der Innenstadt, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Gemeindeführer und Interessengruppen haben erneut Rufe nach strengeren Waffenkontrollmaßnahmen laut werden lassen, darunter universelle Hintergrundüberprüfungen und sogenannte „Red Flag Laws“, obwohl solche Vorschläge im Bundesstaat Washington und landesweit weiterhin stark umstritten sind.Strafverfolgungsbeamte haben noch nicht bestätigt, ob der Verdächtige allein oder mit Komplizen gehandelt hat. Das FBI hat sich der Untersuchung angeschlossen und bietet forensische und analytische Unterstützung an. Die Polizei hat eine Beschreibung einer Person von Interesse veröffentlicht: ein Mann, der Ende 20 sein soll, bekleidet mit einem dunklen Kapuzenpullover und Jeans, der zuletzt in Richtung der Monorail-Station des Seattle Center rannte. Für Hinweise, die zu einer Festnahme führen, ist eine Belohnung von bis zu 50.000 US-Dollar ausgelobt. Das Seattle Police Department hat eine spezielle Hinweisleitungen eingerichtet und fordert alle auf, die Dashcam- oder Handyaufnahmen aus der Gegend haben, sich zu melden.Während die Fahndung andauert, ringt die Stadt Seattle mit Trauer und Angst. In mehreren Gemeindezentren werden Mahnwachen geplant und Beratungsdienste für Betroffene angeboten. Die Organisatoren des Bite of Seattle haben angekündigt, dass alle Einnahmen aus dem diesjährigen Event gespendet werden, um Opfer zu unterstützen. Unterdessen hat sich die breitere Debatte über die öffentliche Sicherheit bei Großveranstaltungen intensiviert, und Veranstaltungsplaner in der gesamten Region überprüfen ihre Sicherheitsprotokolle. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, da Ermittler daran arbeiten, den Täter vor Gericht zu stellen und die Gemeinschaft mit dem langen Prozess der Heilung beginnt.
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