Grammys 2026 Gewinner: Vollständige Liste mit FKA twigs und Tame Impala
Die 66. Grammy Awards, die am 1.Februar 2026 stattfanden, waren nicht nur eine weitere Trophäenverleihung; sie stellten eine seismische Verschiebung in der Landschaft der Musikindustrie dar, meisterhaft moderiert von Trevor Noah. Der bestimmende Höhepunkt des Abends kam, als Bad Bunnys 'Nadie Sabe Lo Que Va a Pasar Mañana' die Auszeichnung als Album des Jahres gewann und damit eine jahrhundertealte Barriere durchbrach – es war das erste vollständig spanischsprachige Werk, das den Hauptpreis gewann, ein Moment, der ebenso historisch wie überfällig war und die lange verzögerte Anerkennung für Legenden wie The Cure widerspiegelte, die nach fünf Jahrzehnten endlich ihre ersten Grammys für 'Songs of a Lost World' erhielten.Jenseits der vergoldeten Auszeichnungen pulsierte die Bühne vor roher, ungefilterter Energie, von Sabrina Carpenters aufwendiger, flughafenthematischer Performance von 'Manchild' bis zum zermalmenden Klangangriff von Spiritbox und einer donnernden 'War Pigs'-Hommage an Ozzy Osbourne, angeführt von Post Malone und Slash. Doch der wahre Rhythmus des Abends wurde von seinem politischen Herzschlag bestimmt.Bad Bunny verwandelte seine Dankesrede in ein leidenschaftliches 'ICE out'-Manifest zur Einwanderungspolitik, ein Aufruf, der sofort von Billie Eilish während ihres Siegs als Song des Jahres für 'Wildflower' und von einem Meer von Protest-Ansteckern auf den Revers der Künstler aufgegriffen wurde – ein Beweis dafür, dass die Grammys Kunst und gesellschaftliches Engagement nicht länger trennen können. Weitere wichtige Siege gingen an Kendrick Lamar und SZAs 'Luther' für die Aufnahme des Jahres, Olivia Dean wurde als beste neue Künstlerin gekrönt, und genreübergreifende Innovatoren wie FKA twigs und Tame Impala sicherten sich ihre wohlverdienten Plätze und zementierten damit den Schub der Veranstaltung in Richtung Vielfalt. Der Abend hatte jedoch auch seine dissonanten Töne, insbesondere ein kontroverses 'In Memoriam'-Segment, das überhastet und unvollständig wirkte – eine deutliche Erinnerung daran, dass die Institution trotz aller Fortschritte noch immer damit ringt, ihre Vergangenheit zu würdigen, während sie eine zunehmend aktivistische Gegenwart bewältigt.
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