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„Resident Evil“-Neustart steht vor kritischem Kinokassentest, um Horror-Franchise wiederzubeleben

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Amanda Lewis
vor 1 Woche
Das Kult-Survival-Horror-Franchise „Resident Evil“ kehrt an diesem Wochenende mit „Welcome to Raccoon City“ auf die Kinoleinwand zurück. Dieses filmische Reboot soll die Erinnerung an seine actionlastigen Vorgänger auslöschen und die Serie zu ihren schrecklichen Wurzeln zurückführen. Während der Film in den Kinos anläuft, richten sich in Hollywood alle Augen auf seine Leistung am Eröffnungswochenende, die als kritisches Referendum über die Zukunft der langjährigen Videospiel-Adaption angesehen wird. Branchenanalysten beobachten genau, ob der Film bei den Zuschauern Anklang finden und ehrgeizige finanzielle Meilensteine erreichen kann, wobei ein starker Debüt als wesentlich für die Genehmigung potenzieller Fortsetzungen gilt.Dieser neue Teil markiert eine bedeutende tonale und erzählerische Abkehr von der sechsteiligen Saga unter der Regie von Paul W.S. Anderson und mit Milla Jovovich in der Hauptrolle. Diese Serie, die weltweit über 1,2 Milliarden US-Dollar einspielte, entwickelte sich allmählich von einer abgeschlossenen Horrorgeschichte zu einem globalen Sci-Fi-Action-Spektakel. Obwohl sie kommerziell erfolgreich war, wurde sie von langjährigen Fans der Capcom-Videospiele oft dafür kritisiert, dass sie sich zu weit vom klaustrophobischen Horror und der komplexen Mythologie des Ausgangsmaterials entfernte. Sony Pictures und Constantin Film setzen nun darauf, dass eine originalgetreuere Adaption das ist, was das moderne Publikum und insbesondere die engagierte Fangemeinde wirklich wünschen.Unter der Regie von Johannes Roberts („47 Meters Down“) dient „Welcome to Raccoon City“ als Ursprungsgeschichte und kombiniert die Handlungsstränge der beiden ersten beliebten Spiele. Der Film spielt im Jahr 1998 und folgt einer neuen Besetzung von Charakteren, die die finsteren Geheimnisse der Umbrella Corporation in der sterbenden Stadt im Mittleren Westen aufdecken. Das Reboot bietet eine Riege ikonischer Spielfiguren, darunter Claire Redfield (Kaya Scodelario), ihr Bruder Chris (Robbie Amell), Jill Valentine (Hannah John-Kamen) und Leon S. Kennedy (Avan Jogia). Roberts hat wiederholt sein Engagement betont, die atmosphärische Bedrohung und das Kreaturendesign der Spiele einzufangen, und versprach einen Film, der „von den Fans für die Fans“ gemacht sei.Der strategische Schwenk zur Originaltreue birgt erhebliche Risiken. Der Film, der mit einem relativ bescheidenen Budget von rund 25 Millionen US-Dollar produziert wurde, tritt in einen überfüllten und unvorhersehbaren Kinomarkt ein, der sich immer noch von der Pandemie erholt. Sein Erfolg hängt von seiner Fähigkeit ab, zwei unterschiedliche Demografien anzusprechen: die Hardcore-„Resident Evil“-Gaming-Community, die ihn nach seiner Authentizität beurteilen wird, und das breitere Horrorpublikum, das möglicherweise weniger mit der Mythologie vertraut ist, aber nach einem fesselnden filmischen Schocker sucht. Ein Eröffnungswochenende im Inland von über 50 Millionen US-Dollar wäre ein überwältigender Erfolg und würde die Fortsetzung dieser neuen Zeitlinie praktisch garantieren. Konservativere Prognosen gehen jedoch von einem erfolgreichen Auftakt im Bereich von 20-25 Millionen US-Dollar aus, was das Budget decken und einen soliden, wenn auch nicht spektakulären, Start signalisieren würde.Hollywoods lange und wechselvolle Geschichte mit Videospiel-Adaptionen wirft einen langen Schatten auf die Veröffentlichung. Auf jede Erfolgsgeschichte wie „Sonic the Hedgehog“ oder „Detective Pikachu“ kommen zahlreiche Enttäuschungen, die interaktive Erlebnisse nicht in fesselnde Erzählungen umwandeln konnten. Die Leistung von „Welcome to Raccoon City“ wird ein wichtiger Datenpunkt in der anhaltenden Debatte darüber sein, wie man Spiele-Eigenschaften am besten adaptiert. Eine starke Vorstellung könnte die Studios weiter ermutigen, dem ursprünglichen Quellmaterial zu vertrauen, während ein Stolpern dazu führen könnte, dass sie wieder zu eher lose inspirierten Blockbustern zurückkehren.Letztendlich liegt das Schicksal dieser neuen filmischen Vision für „Resident Evil“ an diesem Wochenende in den Händen der Kinobesucher. Die Kasseneinnahmen werden die endgültige Antwort darauf geben, ob dieser Back-to-Basics, auf Horror ausgerichtete Ansatz das Franchise für eine neue Generation erfolgreich wiederbeleben kann. Für Sony und Constantin Film sind die Einsätze klar: Es geht nicht nur um den Erfolg eines Films, sondern darum, einen neuen und hoffentlich erfolgreicheren Kurs für einen der beständigsten Namen des Horrors zu gestalten.

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