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Hayley Kiyoko freut sich, mit ihrem Regiedebüt 'Girls Like Girls' die 'gläserne Decke zu durchbrechen'
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Amanda Lewis
vor 4 Wochen7 Min. Lesezeit
Hayley Kiyoko, die von ihrer treuen Fangemeinde liebevoll als „Lesbian Jesus“ bezeichnete Künstlerin, nutzt ihre Plattform in der Popmusik schon lange, um sich für die Sichtbarkeit von queeren Menschen einzusetzen. Nun übersetzt die 35-jährige Singer-Songwriterin ihre unverwechselbare Erzählstimme vom Tonstudio auf das Filmset und feiert ihr Spielfilm-Regiedebüt mit „Girls Like Girls“. Das Projekt ist nicht nur eine berufliche Neuausrichtung, sondern ein zutiefst persönlicher Meilenstein, eine Erweiterung der Geschichte, die vor fast einem Jahrzehnt ihren Status als kraftvolle Erzählerin festigte. Für Kiyoko ist es mehr als nur eine neue berufliche Herausforderung, hinter der Kamera für einen abendfüllenden Spielfilm zu stehen; es ist eine Gelegenheit, Branchenbarrieren zu durchbrechen und eine authentische Coming-of-Age-Queer-Liebesgeschichte nach ihren eigenen Vorstellungen auf die Leinwand zu bringen.Während ihr Aufstieg in der Musikwelt ein prägendes Kapitel war, ist Kiyoko in Hollywood keine Unbekannte. Ihre frühe Karriere baute sie auf Schauspielrollen in Projekten wie dem Disney Channel-Film „Lemonade Mouth“ und den Live-Action-Filmen „Scooby-Doo!“ auf. Es war jedoch ihr Übergang zur Musik, der es ihr ermöglichte, ihre Identität voll und ganz anzunehmen und eine globale Fangemeinde zu erreichen. Ihre lebendigen Synth-Pop-Hymnen, von „Curious“ bis „Demons“, thematisieren konsequent Liebe, Identität und Selbstakzeptanz durch eine kompromisslos queere Linse. Diese Authentizität fand tiefen Anklang und baute eine Gemeinschaft auf, deren eigene Erfahrungen sich in ihrer Kunst widerspiegelten. Es ist dieses Fundament aus Vertrauen und gemeinsamen Erfahrungen, das sie nun in ihre Filmarbeit einbringt und eine Geschichte verspricht, die aus dem Herzen der von ihr repräsentierten Gemeinschaft spricht.Der Weg zum Regiestuhl für „Girls Like Girls“ begann 2015 mit der Veröffentlichung ihres gleichnamigen Songs. Mehr als nur ein Track, wurde er von einem selbst inszenierten Musikvideo begleitet, das zu einer viralen Sensation wurde und bis heute über 160 Millionen Aufrufe zählt. Die Erzählung des Videos, das eine junge Frau zeigt, die ihre Gefühle für ihre beste Freundin entdeckt, die mit einem Jungen zusammen ist, war ein ergreifendes und wunderschön umgesetztes Stück Kurzfilm-Erzählung. Es zeigte Kiyokos angeborenes Talent für visuelles Erzählen und ihr feines Gespür für die subtilen, herzzerreißenden Komplexitäten der ersten Liebe und der Selbstfindung. Dieser frühe Erfolg bewies, dass sie die Vision und die Fähigkeit hatte, Regie zu führen, und legte den Grundstein für das ambitionierte Spielfilmprojekt, das nun Gestalt annimmt.Die Erweiterung dieses wegweisenden Musikvideos zu einem 90-minütigen Film ist eine natürliche Entwicklung für eine Künstlerin, die stets filmische Elemente in ihre Arbeit einfließen ließ. Die Spielfilmversion von „Girls Like Girls“ verspricht, tiefer in das Leben seiner Charaktere einzutauchen und den Raum und die Nuancen zu bieten, die ein fünfminütiges Video nur andeuten konnte. Die Geschichte spielt in den frühen 2000er Jahren und folgt der Reise der High-School-Schülerin Coley, die sich in einer neuen Stadt und einer intensiven, aufkeimenden Verbindung mit einem Mädchen namens Sonya zurechtfindet. Indem sie das Projekt leitet, behält Kiyoko die vollständige kreative Kontrolle und stellt sicher, dass die Erzählung auf der authentischen, oft chaotischen Realität der queeren Teenager-Erfahrung basiert, frei von den verwässerten oder verharmlosten Perspektiven, die oft die Versuche von Hollywood bei ähnlichen Geschichten kennzeichneten.Wenn Kiyoko ihren Schritt zur Spielfilmregie als Gelegenheit beschreibt, „die gläserne Decke zu durchbrechen“, erkennt sie die erheblichen Hürden an, die für Frauen, insbesondere für queere Frauen of Color, in der Filmindustrie bestehen. Der Regiestuhl war historisch gesehen einer der am wenigsten vielfältigen Räume in Hollywood. Ihr Debüt ist ein kraftvolles Statement, das zeigt, dass Künstler die Hauptautoren der Geschichten ihrer eigenen Gemeinschaften sein können und sollten. Es ist ein Beweis für eine sich verändernde Industrielandschaft, in der Schöpfer aus marginalisierten Verhältnissen zunehmend die Unterstützung und Plattform erhalten, um Geschichten zu erzählen, die einst an den Rand gedrängt wurden. Dieser Film ist nicht nur ein persönlicher Sieg für Kiyoko, sondern ein bedeutender Schritt nach vorne für die Repräsentation und inspiriert eine neue Generation von Schöpfern, ihre Visionen ohne Kompromisse zu verfolgen.Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von „Girls Like Girls“ repräsentiert der Film eine Konvergenz von Hayley Kiyokos Talenten als Musikerin, Schauspielerin und nun auch Filmemacherin. Es ist die Krönung eines jahrzehntelangen Engagements, eine spezifische, herzliche Geschichte zu erzählen, die Millionen berührt hat. Für ihre Fans ist es die vollständige Verwirklichung einer Welt, in die sie sich vor Jahren verliebt haben. Für die breitere Filmwelt markiert er die Ankunft einer selbstbewussten und vitalen neuen Regiestimme, mit einer klaren Perspektive und einem eingebauten Publikum, das begierig darauf ist, ihr zu folgen, wohin auch immer ihre kreativen Instinkte sie führen, sei es zu einem neuen Album oder einer weiteren Geschichte, die auf der großen Leinwand erzählt werden will.
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